Klaus ErnstDIE LINKE - Wachstum und ökologisch-soziale Marktwirtschaft
Herr Dr. Lenz, wenn man vorne sitzt und den Ausschuss leitet, ist nicht jede Bemerkung und jeder Diskussionsbeitrag vergnügungssteuerpflichtig.
(Heiterkeit bei Abgeordneten der LINKEN)
Das betrifft jetzt allerdings weniger Sie; das muss ich zugeben.
Ich wollte zu Ihrer Bemerkung zum Export etwas sagen. Sie sagen, es sei sozusagen gegen unsere bisherige Position, wenn ich sage, Umwelttechnologie könne ein Exportschlager für diese Republik werden und dazu beitragen, Arbeitsplätze zu erhalten. Ich weiß nicht, ob Sie das jetzt verwechselt haben: Der Export selber ist doch kein Exportüberschuss. Ein Exportüberschuss ist der Saldo zwischen Export und Import.
Wenn wir Export und Import paaren würden, zum Beispiel mit dem Import von grüner Energie, etwa von Grünem Wasserstoff, der dort produziert wird, wo mehr Sonne scheint und mehr Wind weht, dann hätten wir auch die Möglichkeit, ausgeglichene Handlungsbilanzen zu erreichen, obwohl wir in Sachen Umwelt weiterhin eine Exportnation sein würden.
So möchte ich meinen Diskussionsbeitrag verstanden wissen. Ich gehe davon aus, dass Sie da eigentlich mit mir einer Meinung sind.
Das werden wir jetzt gleich hören, wenn er antworten will. – Herr Dr. Lenz.
Quelle | Deutscher Bundestag, Nutzungsbedingungen |
Quellenangabe | Deutscher Bundestag via Open Parliament TV |
Abgerufen von | http://dbtg.tv/fvid/7470503 |
Wahlperiode | 19 |
Sitzung | 176 |
Tagesordnungspunkt | Wachstum und ökologisch-soziale Marktwirtschaft |