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17.12.2015
Rita Stockhofe CDU/CSU
Wolfsschutz
Bevor sich der Wolf im Jahr 2000 wieder hier in Deutschland angesiedelt hat, haben wir ihn ungefähr 150 Jahre vermisst.
Auch für den Wolf gilt dieser Grundgedanke.
Eine Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes für den Wolf wird zurzeit eingerichtet.
Ein Runder Tisch „Wolf“ findet regelmäßig statt.
Neben dem grundsätzlichen Willkommen dem Wolf gegenüber stehen uns auch große Aufgaben bevor.
Dem Wolf geht es gut hier in Deutschland.
Wir müssen den Wolf nicht fürchten wie bei Rotkäppchen oder bei Der Wolf und die sieben Geißlein , dürfen ihn aber auch nicht romantisieren.
Das zeigt uns, dass der Wolf sehr lernfähig und nicht immer kalkulierbar ist.
Nachgewiesen ist mittlerweile auch, dass der Wolf nicht dazu beiträgt, die Höhe der Schwarzwildpopulation zu regeln.
Wir können den Wolf auch nicht umerziehen, wie in einem Fachgespräch gefordert worden ist.
Auch wenn ein Wolf schon einmal in der Nähe eines Waldkindergartens gesehen worden ist, ist zum Glück nichts passiert.
Ganz im Gegenteil: Eine schnelle Entnahme solcher Problemtiere könnte zu einer Steigerung der Akzeptanz für den Wolf in der Bevölkerung führen.
Eine solche Stelle wird zurzeit mit der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes für den Wolf eingerichtet, und mehr brauchen wir nicht.