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10:39
30.03.2012
Michael Grosse-Brömer CDU/CSU

Datenschutz und Verbraucherschutz
Datenschutz war natürlich auch schon zu früheren Zeiten eine Aufgabe, nur einfacher zu handeln. Jedenfalls entschied der Absender immer selbst, in welchem Maß Datenschutz für ihn wichtig oder gegebenenfalls völlig unwichtig war. Ich glaube, der Staat hat jetzt die Aufgabe, Wege zu finden, wie man den Datenschutz auf der Grundlage der Wünsche der Menschen sichert. der erst einmal selbst entscheidet, ob er Datenschutz will oder nicht. Ich möchte erst einmal selbst entscheiden, was ich will und was ich nicht will, auch im Hinblick auf den Datenschutz. Ich möchte in diesem Zusammenhang einen Aspekt erwähnen, der hier noch gar nicht angesprochen wurde: Hierbei ist besondere Sorgfalt geboten, wie auch aus berufenem Munde zu hören war; denn mit einer Vollharmonisierung des Datenschutzrechtes durch eine europäische Verordnung könnte - so jedenfalls die Auffassung eines Bundesverfassungsrichters - die Kontrollfunktion des Bundesverfassungsgerichts beim Datenschutz ausgeschaltet werden. Damit könnte die Rechtsprechung zum Datenschutz nach 30 Jahren Geschichte werden. Seinen Worten nach - ich zitiere - erweisen sich die scheinbar rechtstechnisch daherkommenden Regulierungsvorschläge der Europäischen Kommission zum Datenschutz als hochpolitisch. Es ist nicht so, dass alles nur glorreich abzuwickeln wäre - Hauptsache, wir haben ein bisschen grenzüberschreitenden Datenschutz. Ihr habt bislang den stärksten Datenschutz in -Europa, und das Bundesdatenschutzgesetz hat mich bei meiner Arbeit inspiriert.
13:16
16.12.2011
Stephan Mayer CDU/CSU

Grundrechtsschutz in sozialen Netzwerken
05:38
26.06.2024
Mechthilde Wittmann CDU/CSU

Bericht Datenschutz und Informationsfreiheit 2023
Deswegen möchte ich, dass wir dazu kommen, dass die Daten keineswegs einfach frei sind, sondern dass sie den Schutz erfahren, den sie brauchen, aber dass durch den richtigen Schutz und die richtige Anwendung dieser Daten auch der Lebenswirklichkeit der Menschen mehr Rechnung getragen wird und dass wir eine Regulierung für einen effizienten Datenschutz aufbauen, anstatt bürokratische Verrenkungen zu treffen, um alles in einer Blackbox zu verstecken, was doch manchmal so wichtig wäre. Leider ist eine echte Reform in den Kinderschuhen stecken geblieben, die wir gebraucht hätten, um unsere Dienste so aufstellen, aber auch – da bin ich wieder beim digitalen Datenschutz – so verbinden zu können, dass all die gewonnenen Erkenntnisse der Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger und übrigens auch der Arbeit unserer Polizeibeamten, von denen wir viel zu wenige haben und immer mehr bräuchten, zugutekommen. Dafür braucht der Datenschutz – das haben Sie, Herr Kollege, vorhin sehr gut ausgeführt – ein modernes Recht, das regelt, wie die Daten anzuwenden sind; denn es werden immer mehr. Ich darf ich mich heute dennoch beim bisherigen Datenschutzbeauftragten Herrn Kelber bedanken, ihm alles Gute und uns allen eine gute Zusammenarbeit mit Frau Louisa Specht-Riemenschneider wünschen, von der ich schon annehme, dass sie das Thema Datenschutz ein Stück weit als Chance begreift, um etwas zu öffnen, praktisch zu handhaben und damit allen weiterzuhelfen, auch dem Ansehen des Datenschutzes.